Sagezu

Wer unabhängig Pflanzen anbauen will, braucht eigenes Saatgut von geeigneten Sorten. In der europäischen Landwirtschaft werden jedoch immer weniger verschiedene Pflanzen angebaut. Viele traditionelle Sorten gehen verloren oder werden nur noch in Samenbanken für die Nachwelt aufbewahrt. Aus diesem Grund geht die genutzte Kulturpflanzenvielfalt sowie das Wissen diesbezüglich massiv zurück.

Mit der Etablierung souveräner Saatgutsysteme für die Pflanzenproduktion in urbanen Räumen bekommen Gärtnerinnen und Gärtner die Möglichkeit, selber über ihr Saatgut zu bestimmen. Sie gewinnen Einfluss auf die Eigenschaften der Sorten und deren Anbaugüte. Die Übernahme von Verantwortung für die angepflanzten Sorten ist die konsequente Fortsetzung einer Aneignung von städtischen Freiräumen durch Pflanzenproduktion. (vgl. https://www.hortiplus.ch/sagezu)

Der Verein ogif ist Teil einer nationalen Studie, in welcher es um die Erhaltung von Saatgut in einer gemeinschaftlich geführten Samenzucht geht. Dieses Projekt heisst "Sagezu" und wird geleitet von Hortiplus.

 

 

Mit der Hilfe von Hortiplus wählten wir vom Verein ogif geeignete Arten und Sorten aus. Wir haben uns auf Knackerbsen, Gurken und Andenbeeren (Physalis) geeinigt. Im weiteren Verlauf der Samengemeinschaftszucht «Sagezu» wird die Sorte fortlaufend entwicklungszüchterisch gepflegt. Das geerntete Saatgut wird für die eigene Pflanzenproduktion und den Anbau zur Versorgung eines Nischenmarktes verwendet.

Im Klösterligarten der katholischen Kirche hat das Projekt im Frühjahr 2018 gestartet.

             Zum Standort Klösterligarten "Sagezu"

Offenes Gärtnern in Frauenfeld

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